Filialkirche St. Vitus in Thal

Filialkirche St. Vitus in Thal

Als älteste Bausubstanz dürfen die romanischen Mauern des Langhauses angenommen werden, in der 2. Hälfte des 15. Jhd. wurde diese im Spätgotischen Stil erhöht. Im Turm hängen drei Glocken, zwei von 1600 und eine dritte aus dem Jahre 1674. Im Langhaus befindet sich eine Deckenmalerei mit den Darstellungen der vier Evangelisten.


Thal hat seit dem 9. Jahrhundert (826 oder 896) pfarrliche Rechte. Die Pfarrer hatten jedoch nicht Thal sondern vermutlich in Moosburg gewohnt. Das Pfarrvikariat Thal wurde nämlich bei der Gründung des St. Castalusstiftes in Moosburg errichtet und war von Anfang an diesem Stifte inkorporiert. Am 6. März 1811 wurde das ehem. Pfarrvikariat Thal durch Generalvikariatsbeschluss aufgehoben und der Pfarrei Eching zugeführt. Seltsamerweise hat das dem damaligem Pfarrer von Eching widerstrebt nach dem sich zuvor die Pfarrei Buch a. E. gegen eine teilweise Einverleibung und die Pfarrei Pfrombach gegen die ganze Zuteilung gewehrt hatten. Aus dem Vikariat Thal wurde die 2. Kooperartur in Eching gebildet. Der 1. Kooperator war für den Filialbezirk Ast mit den dazugehörigen Kirchen zuständig.


Die Kirche ist dem hl.Vitus (Veit) geweiht, sein Martyrium auf dem Altarblatt dargestellt.  

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